Thorben
  Franks Tod
 

Es war schon Anfang Juni und eigentlich sollte es wärmer gewesen sein, doch an diesem Tag war es erstaunlich kalt auf dem Friedhof. Ein eisiger Hauch bieß mir ins Gesicht und in den Kragen meiner Jacke. Er wanderte in meinen Nacken und ließ mir die Haare zu Berge stehen. Doch das war mir egal, ich war hier um einem guten Freund die letzte Ehre zu erweisen. Ich stand einfach nur da und starrte benommen in das Loch, welches gleich zu einem Grab und damit zu der letzten Ruhestätte von Frank werden sollte. Normalerweise wäre mir der Umstand aufgefallen das erstaunlich viele Leute da waren. Ich wusste nichmal das Frank soviele Leute überhaupt kannte, nagut er war bekannt aber das so viele auch noch von sich behaupteten ein enges verhältnis mit Frank gehabt zu haben verwunderte mich im nachhinein schon. Doch als ich dort am Grab stand blieb mir dies alles verborgen und es war mir auch ganz egal. Ich nahm Abschied von Frank und wollte nicht seine Bekanntschaften kennen lernen.

Später gingen einige in ein nahe gelegenes Gasthaus um noch einmal miteinander zu essen. Eigentlich wollte ich nicht mitgehen, doch weil es unanständig gewesen wäre nicht hinzugehen, ging ich mit. Das Gasthaus war ein wenig herrunter gekommen und bot kein besonders anspechenendes Ambiente. Keiner wagte es etwas besonderes zu bestellen und so ass jeder nicht mehr als einen Teller Suppe. Eigentlich schienen mir die Leute recht nett zu sein, die Frank mal gekannt hatte, doch die Art wie offen und scheinbar vertraut mit Frank sie über ihn redeten, machte mich wütend. Ich beschloss bevor es zu unerträglich werden würde einfach zu gehen. Als ich so draußen auf dem Parkplatz im Dunkeln stand und kurz überlegte wo ich meinen Wagen abgestellt hatte kam eine junge Frau aus dem Restaurant gestürmt, blickte kurz um sich, als suchte sie was, als mich ihr Blick traf setzte sie sich in Bewegung und kam auf mich zu.

"Herr Krimm?", fragte sie stockend.

"Tim Krimm?", fragte sie erneut.

"Ja", antwortete ich. Normalerweise wäre ich der nicht grade unatraktiven jungen Dame nicht so entgegnet, sondern wäre etwas offener und kontaktfreuding gewesen, doch zu diesem zeitpunkt war ich einfach nicht in der Lange noch zu einem mir fremden Menschen auch nur höflich zu sein.

"Hallo, tut mir leid das ich sie grade jetzt anspreche, doch ich Brauche ihre Hilfe.", begann die junge Frau.

"Es tut mir Leid doch ich denke nicht das ich ihnen in irgenteiner weise helfen könnte.", sagte ich dann einfach abweisendund ging einige Schritte in Richtung meines Wagens.

 
   
 
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